Hohe Zeit im Lionsjahr
Über drei Jahrzehnte Engagement: Lions Club Flöha/Augustusburg blickt auf erfolgreiche Activities und starke Weihnachtsaktionen zurück.
Der Lionsclub Flöha/ Augustusburg hat in seiner einunddreißigjähriger Existenz von Beginn an sein Clubleben darauf ausgerichtet, dass wir unser angeschlossenes Hilfswerk mit finanziellen Mitteln bereichern.
So konnten wir über die Jahre unserer Existenz weit mehr als dreihunderttausend Euro zweckgebunden für soziale, kulturelle und sportliche Zwecke weiterreichen. Im Übrigen haben vor allem diese Aktivitäten dazu geführt, dass wir als Lionsclub zunehmend in der Bevölkerung überaus positiv wahrgenommen werden.
Hatten wir zu Beginn immer wieder gegen oberflächliche Vorwürfe zu kämpfen, wir seien eine elitäre Vereinigung, manchmal wurden wir gar in die Nähe zu zwielichtigen Vereinen gebracht, so hat sich dies über die Jahre unserer erfolgreichen Arbeit total ins Positive geändert.
Unsere Bevölkerung verbindet mittlerweile mit dem Lionsclub Hilfe, Sinnhaftigkeit, aber auch kulturelle Unterhaltung.
Dabei ist in unserer Lionsarbeit im Verlaufe eines Jahres ,vor allem die Zeitspanne um die Weihnachtszeit sehr fordernd und arbeitsreich. Denn in dieser Zeit stehen mehrere wichtige Aktivitäten auf dem Programm. Im Vorhinein und im Wissen auf die verstärkte ehrenamtliche Arbeit versuchen wir unsere achtundzwanzig Lions so einzusetzen, dass die Arbeit einigermaßen gerecht auf alle Lionsfreunde verteilt wird. Das dies nie zu einhundert Prozent gelingt, dies kennen sicher die Organisatoren in anderen Clubs.
Die kurze Schilderung unserer Aktivity in der genannten Zeit soll Vorstehendes belegen.
Traditionell ( mittlerweile seit siebenundzwanzig Jahren) bietet unser Club der interessierten Bevölkerung Weihnachtskonzerte an. Etwas arrogant behaupte ich dabei, allesamt mit gutem künstlerischem Niveua. Dieses Jahr gastierte bei uns der Philharmonische Kinderchor Dresden mit seinem Dirigenten, Herrn Prof. Berger. Zwei Veranstaltungen am ersten Adventssonntag lockten gesamt achthundert Gäste in die Stadtkirche Augustusburg. Ein weihnachtlich gestaltetes Programm konnten die Zuhörer genießen. Dank großem finanziellen Entgegenkommens seitens der Chorleitung wurde dabei das finanzielle Ergebnis zur Freude unseres Hilfswerkkontos ein ganzes Stück höher. Ideal für unseren Club ist die Zusammenarbeit mit dem „Augustusburger Musiksommer“. Dank dem Verein und seinem Chef, dem Augustusburger Kantor, Herrn Pascal Kaufmann, können wir langfristig und erfolgreich schon die nächsten Konzerte angehen. In der Regel sind für dieses Konzert 10 Lionsfreunde im Dienst .
Erstmals in diesem Jahr meldeten wir uns als Händler zum Augustusburger Männelmarkt dabei zu sein. Unser eigener Verkaufsstand erhielt einen attraktiven Standort. Unsere Lionsfreunde wagten sich mit Glühwein und aus Kartoffeln gedrehten und im Oel gebratenen Spiralen ans Publikum. Keinerlei diesbezügliche Erfahrungen erhöhten unsere Spannungen, ob das Experiment küchentechnisch gelingt und ob das Weihnachtsmarktpublikum dies annimmt. Ständige Schlangen vor unserem Stand dankten unserem Risiko. Die dort beteiligten Lionsfreunde gerieten mehrfach an die Grenzen der Leistungsmöglichkeiten. Zwei überaus erfolgreiche Tage lohnten unsere Mühen. Insgesamt waren bei dieser Aktivity gesamt ca. 12 Lionsfreunde im Einsatz.
Das Wintertreffen der Motorradfahrer im Schloss Augustusburg am zweiten Januarwochenende hat nun schon seit über zwanzig Jahren unseren Club als verlässligen Partner im Bereich der Gastronomie. Lange vor der Veranstaltungen beginnen auch hier die Vorbereitungen. Verkaufsstand ebenso ins Schloss fahren, wie unsere eigene Gulaschkanone. Unser Angebot hierbei beruht auf langjährige Erfahrungen. Drei Sorten Heide- Glühwein, Bockwurst, Fettbemmen, Tee, Kaffee und den wirklich schmackhaften Kesselgulasch. Hier stehen in der Regel ca. 20 Lionfreunde nach erstellten Dienstplan ihren Mann. Dieses Jahr erstmals wieder bei wirklichem Winterwetter. Unser Auftritt mit unserem gastronomischen Angebot hat sich mittlerweile zu Kult im Rahmen des Treffens entwickelt. Leider ist der Gesamtzulauf zum Treffen seitens der Biker und der Besucher nicht mehr so groß. Von Jahr zu Jahr verliert diese Veranstaltung an Attraktivität. Diesen Umstand bedauern wir sehr.
Die für unsere Lionsfreunde rund um das Weihnachtsfest fordernde ehrenamtliche Arbeit beenden wir traditionell mit unserem so genannten Neujahrsessen. Zwei Tage reisen wir in ein Hotel in unserer Nähe und verbringen dort schöne, gemeinsame Stunden bei guter Gastronomie. Ende Januar wählten wir als Ziel das Hotel auf dem Bärenstein. Neunzehn Lionsfreunde mit ihren Partnerinnen genossen die schönen Tage bei bezaubernten Winterwetter.
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