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LC Leipzig – Saxonia | lions-leipzig-saxonia.de
Ausgabe: 77 | April 2026

Tacheles 2026

Der LC Leipzig Saxonia im jüdischen Themenjahr

Von Eric Buchmann

In diesem Jahr wird in Sachsen das Themenjahr „Tacheles 2026 – Jüdische Kultur in Sachsen“ begangen. Dies ist Anlass des Lions Club Leipzig Saxonia, sich näher mit der jüdischen Vergangenheit zu beschäftigen.
Am 9. März besuchte er daher den musikalisch-literarischen Abend über die jüdische Dichterin Mascha Kaléko in der Alten Handelsbörse, den er mit einer Spende unterstützte.
Schauspieler und Regisseur Axel Thielmann las Gedichte von Kaléko vor, das Trio „Schwestern der Freude“ musizierte dazu.
Ihre Gedichte, mal zart, mal heiter-ironisch, erzählen von den kleinen und großen Dingen des Lebens. Meisterhaft versteht sie es, ihre Gefühle und Gedanken in Worte auszudrücken. Eine Hommage an eine außergewöhnliche Frau.

Am 13. April besuchte der Club die Brodyer Synagoge in Leipzig. Am Vorabend des israelischen Gedenktages Jom haScho’a wurde an das Schicksal der Juden in Leipzig erinnert. Bei einem Vortrag von Dr. Kerstin Plowinski von der Ephraim-Carlebach-Stiftung erfuhren die Lions viel Interessantes über die jüdische Geschichte Leipzigs sowie die aktuelle Situation der jüdischen Gemeinde, der größten in Sachsen.

Am 27. April bekam der Club Besuch von Musikwissenschaftler Maximilian Winkler, der kürzlich eine Biographie über den jüdischen Komponisten Alfred Szendrei veröffentlichte. Auch diese Biographie haben wir mit einer Spende unterstützt. Begleitet wurde Winkler von Reinhard Riedel, dem Vorsitzenden des Leipziger Synagogalchores, der das Buch initiierte.

Szendrei wirkte von 1918 bis 1924 als Erster Kapellmeister am Leipziger Opernhaus. Ab 1924 prägte er als Musikdirektor die Entwicklung des Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig, dem heutigen MDR-Sinfonieorchester, der ältesten Formation unter allen deutschen Rundfunk-Orchestern.
Später emigrierte er wegen seiner jüdischen Abstammung nach Frankreich und in die USA, wo er 1976 in Los Angeles verstarb. Eine wichtige jüdische Biografie wird nun wieder sichtbar gemacht.

Fotos: Eric Buchmann

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